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PacDay 2019

"Mit viel Liebe zum Detail" – So war der erste PacDay von HanseRepro und H.O. Persiehl

Die Passion von HanseRepro und seinen Partnern ist es, Verpackungen so zu gestalten, dass sie die Zielgruppe erreichen und bleibenden Eindruck hinterlassen. Das war auch das Thema des ersten PacDays am 28. März 2019 im Theater der Marzipanfabrik in Hamburg. Bei Live-Stationen und in Vorträgen erfuhren die rund 150 Besucher alles, was derzeit state-of-the-art ist im Packaging.

Gemeinsam stark

Seitdem die Hamburger Hanse Reprozentrum GmbH Teil der Pforzheimer Unternehmensgruppe Meyle+Müller GmbH+Co. KG ist, haben die Hanseaten ihr Dienstleistungsspektrum stark erweitert und ein erfolgreiches Veranstaltungskonzept auf Hamburg übertragen: Nach dem Vorbild der Pforzheimer CGI TrendSession hat HanseRepro mit dem Co-Veranstalter H.O. Persiehl den PacDay entwickelt. Dessen Name lehnt sich an die vor zehn Monaten etablierte Marke „PacPort“ an – ein Unternehmensverbund bestehend aus den Unternehmen HanseRepro, The Brand Floor, Meyle+Müller, apollon und Zerone. „Der Packaging-Bereich bei HanseRepro ist das, worauf wir uns in den kommenden Jahren konzentrieren möchten. Deshalb haben wir die Veranstaltung PacDay genannt“, erläutert Simon Frenz, Geschäftsführer der HanseRepro GmbH.

Theorie und Praxis

Die 150 Besuchern lauschten den beiden Vorträgen von Norbert Wittmann (Nymphenburg Consult AG) und Prof. Dr. Martin Dreher (Hochschule der Medien, Stuttgart) aufmerksam. Während der drei Live-Stationen konnten sie das Gehörte dann nachfolgend in der Praxis erlebt werden. 
Der eher technische Vortrag von Prof. Dr. Martin Dreher mit dem Titel „Intelligenz spart Kosten“ zeigte auf, welche Parameter entscheidend dafür sind, dass eine hochwertige Druckqualität erreicht wird und war insbesondere für die anwesenden Verpackungsingenieure interessant. Die Präsentation von Norbert Wittmann wiederum näherte sich dem Packaging-Bereich aus einer Marketing-Perspektive. Wie hat sich das Verbraucherverhalten der jungen Zielgruppe (auch Generation X-Y-Z genannt) verändert? Und wie müssen Verpackungen entwickelt werden, um bestimmte Zielgruppen zu erreichen? Eine interessante Möglichkeit für Verpackungshersteller, diese Käufergruppe zu aktivieren stellen dabei beispielsweise Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Inhalte dar.

An den drei Live-Stationen hatten die Besucher die Möglichkeit, das theoretisch Gehörte nochmal in der Praxis live zu sehen. Dabei hat H.O. Persiehl eine Station zum Thema Druckveredelungen koordiniert. Präsentiert wurden Handmuster mit Prägungen, Lacken, Hologrammen etc.

Die zweite Live-Station bestand aus drei Säulen. Im ersten Schritt wurde von Meyle+Müller-Creative Director Peter Nagel anhand einer Gin-Flasche erklärt, wie man zum perfekten Design gelangt. Eigens für den Event wurde diese Gin-Flasche kreiert und die Verpackung sowie das Etikett entworfen. Im zweiten Schritt erklärte Ole Osthoff (Geschäftsführer bei HanseRepro), wie die Personalisierung über ein Web-to-Print-Tool auf das Etikett kam. Besonders beeindruckend war für die Gäste die Erkenntnis, wie ein Produktionsablauf von der einzelnen Personalisierung bis hin zur Massenpersonalisierung organisiert werden kann.
Zuletzt präsentierte Michael Sirges von Kolbe-Coloco – einer Tochterfirma von H.O. Persiehl – wie sie eine AR-App entwickelt haben. Ein Imagefilm der Gin-Destillerie wurde über einen Marker mit auf die Getränkeverpackung gedruckt. Beim Scan des Etiketts über eine App, wird dieser Image-Film direkt wiedergegeben. Zielsetzung dieser zweiten Station war es, den kompletten Werdegang zu erläutern – wie der Gin in die Flasche gekommen ist, wie Etiketten und Umverpackung der Flasche produziert und designt und wie sie personalisiert und die AR-Inhalte ergänzend im Druck verlinkt wurden. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung: jeder PacDay-Besucher durfte seinen eigenen personalisierten Gin als Give-Away mit nach Hause nehmen.

In der dritten Station, organisiert von Zerone (einer Tochterfirma von Meyle+Müller), wurde eine AR-App vorgestellt, die in den letzten zwei bis drei Monaten entwickelt wurde. Diese App richtet sich an Marketing-Teams, die beim Designprozess unterstützt werden sollen. Hierfür wurden Regale aufgestellt, in denen auch physische (also echte) Produkte positioniert waren.

Ende gut, alles gut

„Was die Veranstaltung auszeichnet, ist, dass sie von vorne bis hinten sehr durchdacht war, mit viel Liebe zum Detail“, fasst Simon Frenz den PacDay im Nachgang zusammen. Insbesondere die schöne Location, aber auch das Rahmenprogramm, das sehr hanseatisch aufgemacht war, sorgte für viel positives Feedback. Um dem PacDay noch das „i-Tüpfelchen“ aufzusetzen, haben die Veranstalter passend zur Location, Schauspieler engagiert, die möglichst viel „Seemannsgarn“ spinnen sollten. „Wir setzen ganz bewusst darauf, nicht das zu machen, was üblich ist, oder was andere machen. Wir wollen anders sein, Dinge besser machen! Und das dürfte uns mit dem PacDay auch gelungen sein“, schließt ein sichtlich zufriedener Simon Frenz.

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Sprechen Sie uns an!

Simon Frenz
Geschäftsführer
Tel. +49 40 547770-11
sfrenz@hanse-repro.de

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